Winckelmann Institute
Das Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin besitzt einen umfangreichen Sammlungsbestand. Dieser geht auf die Anfänge der archäologischen Lehre an der Berliner Universität zurück. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts entwickelte sich unter Eduard Gerhard (1795–1867) der „Archäologische Apparat“, der den Grundstock späterer Lehr- und Forschungssammlungen bildete. Im weiteren Verlauf wurde die Einrichtung als Archäologisches Seminar geführt und erhielt 1941 den Namen „Winckelmann-Institut“. Die Institutsdirektoren Georg Loeschcke (1852-1915), Ferdinand Noack (1868–1931) und Gerhart Rodenwaldt (1886–1945) prägten die Entwicklung des Instituts und seiner Sammlungen, wie auch die Archäologin Margarete Bieber (1879–1978).
Die Sammlung versteht sich als archäologische Lehrsammlung. Sie umfasst verschiedene antike Originale (v.a. Keramik) sowie Reproduktionen antiker Kunst (v.a. Gipsabgüsse), aber auch zahlreiche historische Fotografien sowie Archivalien zur Sammlungs- und Institutsgeschichte. Die hier zugänglich gemachten Digitalisate umfassen Originaldokumente aus dem Archiv des Winckelmann-Instituts sowie aus der historischen Fotothek.
Loading images...