Mediathek des Instituts für Kunst- und Bildgeschichte
Seit der Gründung des Faches sind Abbildungen der Kunstwerke ein essentielles Unterrichtsmittel der Kunstgeschichte. Am Lehrstuhl der damaligen Berliner Friedrich-Wilhelms-Universität kamen ab der Mitte des 19. Jh. zunächst Reproduktionsgrafiken und Fotografien zum Einsatz.
Der ehemalige Apparat der Kunstgeschichte umfasste um 1900 circa 15.000 Diapositive und 250 Mappen mit Stichen und Fotografien sowie 1.200 Buchbände. Die Bestände wurden kontinuierlich erweitert. Größere Bestände, insbesondere die Stiche und Fotografien gingen durch den Zweiten Weltkrieg verloren. Die Sammlung setzt sich heute unter anderem zusammen aus der Fotosammlung, der bis in die 1960er Jahre fortgeführten Glasdiasammlung sowie der Farbdiasammlung. Die Sammlung wird durch die Mediathek des Instituts für Kunst- und Bildgeschichte bewahrt und für die Forschung aufbereitet. Die analogen Bestände sind im Rahmen wissenschaftlicher Konsultation zugänglich. Ein Großteil der Sammlung kann digitalisiert im Medien-Repositorium der Humboldt-Universität (https://rs.cms.hu-berlin.de/ikb_mediathek/pages/home.php) eingesehen werden.
Bilder werden geladen...