zu sein ... Aber vielleicht könnten Stimmen laut werden,
die dir vernehmlich etwas anderes verkünden!
Wir müssen wie die Gegenspielerin des Alten in der
„Gespenstersonate“ einräumen: „Wir sind arme Men—
schen ... Wir haben gefrevelt, wir haben gefehlt, wir,
wir alle!“
Doch ebenso dürfen wir jetzt schon geltend machen:
„Wir sind trotz alledem nicht die, wie wir euch zu sein
scheinen, denn wir sind im Grunde besser als ihr selbst,
da wir unser Vergehen mißbilligen. Aber, daß du,
Entente⸗Pharisaismus, mit dem falschen Namen des
Völker befreiers zu Gericht sitzt, beweist, daß du schlimmer
bist als wir „armen Menschen“.
Wir begannen mit den Gasangriffen, wir führten die
Feuerwerfer ein, wir torpedierten in Verzweiflung auch
die Neutralen, aber den Weltkrieg entfesselten wir nichi.
Wider uns standen alle Erdteile wie die Hölle, wir galten
als Menschheitsabschaum, man gönnte uns nicht mehr den
Lebensodem ... Mag unsere Schuld dennoch größer sein
als unsere Not, wer kann's verrechnen?
Dennoch waren eure Ghurkas und Nettoyeurs auch
keine Segensbringer ... And was will alles, was wir
verfehlten, gegen die Hungerblockade besagen, die vor
allem unschuldige Kinder, alte Leute, arme gedrückte
Frauen betraf, die nicht durch Munitionsarbeiten oder
Schiebergeschäfte dem Kräftezerfall begegnen konnten!
Ihr habt die Zukunft unseres Volkes, seine Jugend
gelähmt, zerrüttet! Tuberkulsse Kinder werden euch
noch nach Jahren verfluchen! Ihr habt euer technisches,