werden, so mag ihr eigener ehemaliger Führer Wilhelm II.
das heutige UÜbergangsstadium beleuchten durch Worte
aus einer Ansprache, die er am 27. Februar 1802 hielt:
„Ich möchte dieses Übergangsstadium mit einer
leinen Geschichte vergleichend beleuchten, welche ich ein—
mal gehört habe.
Der berühmte englische Admiral Sir Francis Orake
war in Zentralamerika gelandet nach schwerer, stürmisch
bewegter Reise; er suͤchte und forschte nach dem andern
großen Ozean, von dem er uüberzeugt war, daß er vor⸗
handen sei, den die meisten seiner Begleiter jedoch als
nicht existierend annahmen. Der Häuptling eines Stam⸗
mes, dem das eindringliche Fragen und Forschen des
Admirals aufgefallen, von der Macht seines Wesens ein⸗
genommen, sagte ihm: „Du suchst das große Wasser;
folge mir, ich werde es dir zeigen, und nun stiegen die
beiden trotz warnenden Zurufs der übrigen Begleiter
einen gewaltigen Berg hinan. Nach furchtbaren Be⸗
schwerden an der Spitze angelangt, wies der Hãuptling
auf die Wasserfläche hinter ihnen, und Orake sah die
wildbewegten Wogen des zuletzt von ihm durchschifften
Meeres vor sich. Darauf drehte sich der Häuptling um,
führte den Admiral um einen kleinen Felsvorsprung
herum, und plötzlich tat sich vor seinem entzückten Blicke
der vom Gold der aufgehenden Sonne bestrahlte Wasser—
piegel des in majestätischer Ruhe sich ausbreitenden
Stillen Ozeans auf.“
—A
Monarchie, vor uns jedoch das leuchtende „vom Gold
der Sonne bestrahlte“ Freiheitsmeer der Republik.
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