Full text : Wilhelm II. als Krüppel und Psychopath

7. Ottober 19019: Programmrede des Reichskanzlers Bauer.
8. Oktober 1919: Attentat auf Haase vor dem Reichstag.
9. Oktober 1919: Sparprämienanleihe.
16. Oktober 1919: Programmrede Kochs.
21. Oktober 1919: Beginn der Verhandlungen vor dem
parlamentarischen Untersuchungsausschusse.
2. Oezember 1919: Vorlage der Reichseinkommensteuer,
Kapitalertragssteuer.
3. Oezember 1919: Erzbergers Finanzrede in der Nationalversammlung.

12. Oezember 1919: Demokratischer Parteitag in Leizpig.
17. Oezember 1919: Annahme des Reichsnotopfers.
18. Oezember 1919: Annahme der Umsatzsteuer.
13. Januar 1920: Zweite Beratung des Betriebsrätegesetzes.
Blutige Zusammenstöße vor dem Reichstagsgebäude.
14. Januar 1020: Verhängung des Ausnahmezustandes
iber Berlin und das Reich.
15. Januar 1920: Rücktritt des Reichsschatzministers
MayerKaufbeuren.
18. Januar 1920: Annahme des Betriebsrätegesetzes.

Was die Republik für ihren hartherzigen Gläubiger,
die Entente, bei allen Schrecken der wirtschaftlichen Zer⸗
rüttung positiv geleistet hat, darüber sagt der Reichsminister
 August Müller:

Gemäß dem Frankfurter Frieden sollte diese Entschädigung
in Vaten bis zum 2. März 1874, also in mehr als drei Jahren
nach dem Prälminarfrieden, gezahlt werden, und es hat damals
das Erstaunen aller Welt erregt, daß Frankreich diese Milliardenleistung
 in weniger als drei Jahren bewirkt hat. Sehen
wir uns demgegenüber an, was Deutschland bereits jetzt hat
hergeben müssen. Dabei soll vollkommen davon abgesehen
werden, daß die Abtretung ungeheurer Gebietsstrecken in
cZuropa und in den Kolonien natürlich auch eine ganz gewaltige
finanzielle Leistung darstellt.
Nach Schätzungen, die von den zuständigen deutschen
Zentralstellen aufgestellt worden sind, und bei denen, so gut
dies möglich war, der Wert im Zeitpunkt der Lieferung oder
Leistung auf Goldmark geschätzt worden ist, sind bisher folgende
Leistungen bewirkt worden:

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