der schwarzen, roten und goldenen Internationale ver—
schlingt der Abgrund.
Bauer, Ebert und zu völliger Sicherheit auch
Noske werden hinweggefegt.
Wilhelm II. hält wieder eine Rede! O welche Wonne!
Das Gefühl will es so, mit dem Gefühl läßt sich's vortrefflich
im Monarchismus schwelgen!
Leider kümmert sich die Logik der geschichtlichen Notwendigkeit
verteufelt wenig um solches Träumen.
Die Forschung hat nun ein Wort mitzureden. Die
Wissenschaft kann Krüppelpsychopathen als Staatslenker,
auch wenn sie noch so gefühlsheiß, noch so anbetungs—
süchtig zurückersehnt werden, nach den krüppelpsycho—
logisch⸗psychiatrischen Aufhellungen, die inzwischen ge—
wonnen wurden, mit dem besten Willen nicht empfehlen.
Schade, daß sie sich nicht eher genügend durchgereift
hat, um Deutschland die Hölle des Weltkrieges und des
damit verknüpften kulturellen Zusammenbruchs zu er—
sparen, daß alle Warnungen so unklar blieben, daß der
Vater des Kaisers Friedrich III. einen Arzt, der ihm zur
Mündigkeit seines Sohnes beglückwünschte, staunend an⸗
sah und vorwurfsvoll fragte: „Das sagen Sie als Psych—
iater!“
Mag dieser Ausspruch nur ein Gerücht sein, immerhin
war er doch sehr symptomatisch.
Es sind auch sonst ärztliche Außerungen laut geworden,
wie Fama sagt, die zu denken gaben. Aber so wie sie
übermittelt wurden, fehlt ihnen die einleuchtende Be⸗
gründung.
Hofklatsch, der sich mit dem Krüppeltum des Kaisers
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