je 2, ferner 21 Oberärzte, 5 Assistenzärzte, 10 Volontärärzte, 15 Medizinalprakti—
kanten und Zahnärzte, insgesamt 167 Arzte. (1908 waren es 47, 1910: 69,
1912: 83, 1916: 95.) Freilich ist inzwischen die Bettenzahl gestiegen. An klinischem
Hilfspersonal sind für Röntgenabteilung, physikalische Therapie, orthopädische
Werkstatt insgesamt 180 Personen vorhanden. 22 Consiliarii beraten in 16 Heimen.
17 Anstalten haben 56 eigene Operationssäle, 10 lassen in nahen Kranken—
häusern, 12 an anderen Orten operieren. Ferner sind vorhanden 42 Röntgen—
einrichtungen, 40mal Medikomechanik, 39 mal Heißluft, 22 mal Diathermie,
51 Höhensonnen, 26 orthopädische Werkstätten, 41 Turnsäle, 45 mal Liege⸗
hallen u. a. für Licht- und Luftbehandlung.
In der Schule unterrichten 14 Erziehungsdirektoren, 6 Theologen, 2 Dia⸗
kone, 5 Diakonissen, 19 Schwestern, 1 Erziehungsinspektor, 4 Rektoren, 12 Haupt—⸗
bzw. Oberlehrer und -Aehrerinnen, 94 Lehrer und Lehrerinnen im Hauptamt,
20 desgl. im Nebenamt, 2 Handfertigkeitslehrer, 7 Handarbeitslehrerinnen, 2Fröbel⸗
— — Jugendleiterinnen, 15 Hortnerinnen,
2 Fortbildungsschullehrer, 2 Haushaltungslehrerinnen, 1 Berufspsychologe, zu—
sammen 277 Personen (gegen 83 in 1908, 102 in 1910, 119 in 1912, 154 in 1916).
Von den Lehrern und Lehrerinnen sind 123 staatlich geprüft. Die Lehrkräfte haben
unterrichtliche und erzieherische Tätigkeit in 28, nur unterrichtliche Tätigkeit in
14 Heimen. In den 49 Anstalten, welche Unterricht erteilen, sind vorhanden
119 Klassen für Normale, 33 für Schwachbegabte, 4 Vorschulen, 27 Kinderhorte
und Kindergärten, 13 Handübungsklassen, 22 Handfertigkeitsklassen, 42mal Bett⸗
unterricht oder beschäftigung, 1 Ohnhänderklasse, Zmal Fröbelunterricht, 17mal
Haushaltungsunterricht. Berufs- und Fortbildungsunterricht erteilen 31 An⸗
stalten in 74 Unterrichtsklassen, 1 Schule für Einarmige.
Berufsausbildung haben 48 Anstalten, mit 18 besonderen Handwerker⸗
häusern, 29 Verkaufsstellen im Heim, 6 solche (einmal 3) außerhalb. Es werden ge—
lehrt 71 Berufe, davon für Knaben 47, für Mädchen 24, für beide Geschlechter 9.
Au der Ausbildung wirken mit 197 Meister und Meisterinnen und 142 Gehilfen.
Sehr interessant sind die Vergleiche mit früheren Jahren (. die Tabelle in
Zeitschr. f. Krüppelfürsorge Jahrgang 1916, Heft 10), d. h. der außerordentliche
Fortschritt in der Leistungsfähigkeit auf allen Gebieten. Er ist in Vorstehendem
dei dem ärztlichen und Lehrpersonal angedeutet. Genaueres über die Ergebnisse
aus diesen Vergleichen, dazu die Erörterung von Daten aus der Umfrage, die hier
nicht zur Sprache gekommen sind, erscheint in der Zeitschrift für Krüppelfürsorge
1926, Heft 9/10, zusammen mit den Daten der Jahre 1902, 1908, 1910,
1912, 1916.