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2869. Im Durchschnitt hat ein Heim 140 Betten, das kleinste 19, das größte 600.
Durchschnittlich sind für einen Krüppel in einer Anstalt 2,9 Hilfspersonen da, in
der günstigst gestellten 1,6, in der ungünstigsten 8. Von 7199 Betten sind die Kate—
gorien der Fürsorge angegeben: für Klinik 3123, für Schule und Erziehung 1516,
für Handwerkszöglinge 1734, für Sieche 826. Als höchste Altersgrenze für die
Aufnahme werden 30 Jahre genannt, meist hält sie sich an die in den Gesetzen
vorgeschriebene.
An Pflegegeld III. Klasse wird verlangt: höchstens 1898, wenigstens 4566,
durchschnittlich 949 Mark jährlich. Für Krüppel aus anderen Provinzen oder dem
Ausland ist der Pflegesatz öfters höher. Sonderbezahlung für orthopädische Apparate,
orthopädische Stiefel, Kunstglieder, Operationen, Gipse usw. verlangen 67 Anstalten.
Ausstattung an Wäsche und Kleidungsstücken ist mitzubringen in 52 Heimen. An
Freistellen sind vorhanden 351 ganze, 36 teilweise.
Leiter der Anstalten sind: 29 Geistliche, 20 Arzte, 2 Lehrer, 7 Schwe—
stern, 16 Laien, 4 Vereine.
907 Schwestern, 103 Helfe⸗
rinnen, 56 Brüder, zusammen
1066, betreuen die Krüppel.
Das gesamte Wirtschafts—
personal umfaßt 1805 Per—
sonen.
An leitenden Ärzten
sind vorhanden62, davon 4mal
Abb. 119. Ohnhänder mit einfachstem
Armersatz an westenförmiger Auf—
hängung an der Schreibmaschine, beim
Schreiben mit Tintenstift und beim
Essen. Hierbei wird der Löffel durch
einen einfachen Zug beim Heben der
Schulter gegen den Mund geführt.