Bymnastik in der Poliklinik.
—F
—X
—
28 Oscar Helene-Heim.
Diae Anstalt liegt in der Gemeinde Berlin-Dahlem an der Kronprinzen—
Allee 171/173, also innerhalb von Groß-Berlin. Sie ist leicht zu erreichen vom
Untergrundbahnhof Thielplatz; wenn die Untergrundbahn weiter—
geführt wird, wird dicht neben der Anstalt eine Haltestelle entstehen. Das Heim
liegt ferner in erreichbarer Näͤhe des Wannuseebahnhofs Zehlendor f—
Mitte; zwischen ihm und dem Thielplatz verkehrt an der Anstalt vorbei ein
Autobus, und für die Zukunft ist vorgesehen, daß an der Front der Anstalt einmal
bdon Roseneck her eine Straßenbahn vorüberfährt. Schmuck in ihrem Aeußeren und
dem Auge wohlgefällig, liegen die Gebäude auf einer leichten Bodenerhebung am
Rande des Waldes. Tas Gelände ist nach Süden offen, von Feldern bedeckt bis
zur Stadt Teltow; nach Norden erstreckt sich die gewaltige Masse des Grunewalds
bhis über die Havelseen. Ein weiter Garten umzieht die Häuser, und die beiden
Seitenflügel des Hauptgebäudes öffnen sich gegen einen herrlichen Eichenwald, an
den sich Akazien und Lärchen anschließen, dahinter liegt ein hochstämmiger Fichten—
wald. Ursprünglich hatte die Anstalt ein Gelände von 20 Morgen, im Jahre 1922
aber wurden weitere 25 Morgen Wald vom preußischen Fiskus auf 30 Jahre
dazugepachtet, so daß wir heute über 45 Morgen des Grunewalds verfügen, wovon
15 Morgen unser Eigentum sind. Dieses riesige Areal ist von einer 2 Meter
hohen massiven Mauer eingeschlossen, und zwar aus Ambisteinen, welche unsere
pPfleglinge in der schlimmsten Inflationszeit (1923) selbst hergestellt haben. Kein
Krüppelheim der Welt besitzt einen solchen Wald, ge—