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Srau Generaloberjt Alice Freifrau von Biffing.
Das Wort „Mitarbeit“ der Frau an der Fürforge für unfere
Rrieg3belhädigten und ihren Angehörigen fpridht jhon aus, wo Die
Örenzen unferer Tätigkeit gezogen find. Keine beherrihende Stellung
will man beanjpruchen; feine neue Organifation jcHaffen, fondern
(ediglidh dort eintreten, wo eine Lücke it, und wo die eigentümlichen
und DBbefonderen Sigenfhaften der Frau ich betätigen follen zum
Wohle des Ganzen und in Erfüllung ihrer vaterländifcdhen und ihrer
Srauenpflichten.
Sch möchte das Verhältnis der Frauenmitarbeit zu der Tätigkeit
der provinziellen Organifation der Behörden mit einer vielleicht alte
modijhen aber hefriedigenden und guten Che zwijhen Landedelleuten
vergleihen. Der Mann jOhafft die Grundlagen, Jorgt für die großen
Hauptfachen und Geftimmt, wie die Pflichten eingeteilt werden, und
wer die einzelnen zu erfüllen Hat; aber die Frau fucht im {ftillen
Walten, im Auzgleihen der etwaigen Härten, der Mikverftändnijje
ihren WirkungsSkreis; ihr fällt eS zu, vermittelnd auf den Einzelnen
zu wirken, die Beraterin und Helferin derjenigen zu jein, weldhe fie
anrufen, oder für welche fie fichH verantwortlich fühlt; und jo ergänzt
je die Pläne, die Wünfdhe, die Pflidhten ihres Mannes felbftändig,
aber ohne beherrihend Hervortreten zu wollen.
Unjere Frauenmitarbeit teilt fidh in zwei Hauptzweige: *
Der eine Teil führt ung in die Lazarette, wo die fogenannte
„‚Sürforgedame“ das Vertrauen Der KriegSverlegten erwerben will,
um ihnen zu Helfen, die JHwere Zeit der Erkrankung zu überwinden;
je will ihn wieder Lebensfreudig machen, den Mut ‚Heben und ihn
innerlidH mit dem einverltanden machen durch ihHren guten Zujpruch,