Full text : Die Stellung des Arztes in der Kriegskrüppelfürsorge

Abdruck aus der
Zeitschrift für ärztliche Fortbildung.
Organ für praktische Medizin.
Begründet von Prof. Dr. R. Kutner.

Unter ständiger Mitwirkung von
Kgl. Geheimer Rat Exc. Prof. Dr. O. v. Angerer in München
and Prof. Dr. F. Kraus, Geh. Med.-Rat in Berlin
redigiert von
Prof, Dr. C. Adam in Berlin NW 6, Luisenplatz 2—4.
Herausgegeben von dem
Zentralkomitee für das ärztliche Fortbildungswesen in Preußen
und den Landeskomitees für das ärztliche Fortbildungswesen
in Baden, Bayern, Braunschweig, Bremen, Elsaß-Lothringen,
Hamburg, Hessen, Lübeck, Sachsen, Thüringen
und Württemberg.
Zwölfter Jahrgang. 1915. Nummer 12.
Verlag von Gustav Fischer in Jena.

Nachdruck verboten.

Die Stellung des Arztes in der
Kriegskrüppelfürsorge.

Aus dem Zyklus von Vorträgen über „Nachbehandlung von
Kriegsverletzungen und Kriegskrankheiten‘‘, veranstaltet
vom Zentralkomitee für das ärztliche Fortbildungswesen in
Preußen (März 1915).
Prof. Dr. K. Biesalski,
Direktor und leitender Arzt des Oskar-Helene-Heims für
Heilung u. Erziehung gebrechlicher Kinder, Berlin-Zehlendorf.

Von

M. H.! Der Krieg hat unserem Volke schwere
Probleme gestellt. Wir sehen mit staunender Bewunderung,
 wie diese an der Front gelöst werden.
Aber uns Daheimgebliebenen verbleibt eben falls
eine wichtige Aufgabe, nämlich wirtschaftlich,
finanziell und sozial Vorsorge zu treffen, daß