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Geographie und Geschichte, kurz, in allen Dingen,
welche jedem erwerbstätigen Mann von Nutzen
sind. Aus dieser — sozusagen — Elementarschule
kommen sie in die Handwerksstube und hier auch
zunächst in eine Vorschule, d. h., sie werden ungeachtet
ihres späteren Berufes in irgendeine
Werkstatt gesteckt, wo die Bewegungen geübt
werden, die für ihre volle Gesundung notwendig
sind, also z. B. ein Mann mit Zerschmetterung des
Schulterblattes und teilweiser Versteifung des Schultergelenks
kommt in die Schlosserei und Tischlerei,
weil er dort beim Feilen, Hobeln, Sägen diejenigen
Bewegungen macht, die für ihn nützlich sind
(denn schließlich können die Leute nicht stundenlang
am Pendelapparat sitzen), obwohl er später
wieder Kutscher sein wird. Nach der Vorschule
kommt er dann in diejenige Werkstatt, welche
seinem endgültigen Berufe entspricht. Das erste
Lazarett dieser Art ist in Wien errichtet worden,
dann folgten gleichzeitig die Anstalten in Heidelberg,
Würzburg und Zehlendorf im Oskar-Helene-Heim.
Eine andere Anstalt ist in Anlehnung an
das Oskar-Helene-Heim in Zehlendorf in der Eatstehung
begriffen, zum Teil schon bei der Arbeit.
Mit diesen Schilderungen haben wir nun
schon an zahlreichen praktischen Beispielen, die
teils vom Standpunkt der rein ärztlichen Wissenschaft,
teils von dem der sozialen Medizin aus
gesehen sind, dasjenige erfahren, was die Krüppelfürsorge
den Verwundeten bringen soll. Es ist
dies die auf aller Erfahrung aufgebaute neue Botschaft:
„Es gibt kein Krüppeltum, wenn
der Wille vorhanden ist, es zu überwinden‘“.
Das klingt nicht nur neu, sondern
nahezu ungeheuer, und ist doch lauterste Wahrheit,
Von dieser Ecke her, nämlich von der sinnfälligsten,
ist die Frage der ganzen Kriegsbeschädigtenfürsorge
aufgerollt worden und baut
sich auf einem Anschreiben Ihrer Majestät der
Kaiserin an die Deutsche Vereinigung für Krüppel
fürsorge E.V. auf. Durch mehrere Erkundungs-