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Verlag von Leopold Voss in Leipzig und Hamburg.
“riegskrüpnelfürsorge.
Ein Aufklärungswort zum Troste und zur Mahnung
im Auftrage
der Deutschen Vereinigung una der Deutschen orthopädischen
für Krüppelfürsorge Gesellschaft
herausgegeben
von
dem Schriftführer beider Gesellschaften
Prof. Dr. Konrad Biesalski,
Direktor und leitender Arzt des Oscar-Helene-Heims in Berlin-Zehlendorf,
41. bis 60. Tausend,
44 Seiten mit 84 Abbildungen und einem Verzeichnis sämtlicher deutscher
Krüppelheime und Fürsorgestellen. 1915. KEinzelpreis 35 Pf.
25—99 Stück je 28 Pf., 100—999 Stück je 25 Pf., 1000—9999 Stück je 20 Pf.,
10000 Stück und mehr je 15 Pf.
Viele Tausende unserer schwerverwundeten Brüder schauen heute mit
ihren Familien angsterfüllt in die Zukunft, weil sie in der Bewegungsfreiheit
ihrer Glieder dauernd behindert sind oder gar Arm und Bein verloren haben
und darum sorgen, wie sie wieder Arbeit und Brot finden sollen.
Ihnen allen und nicht minder denen, die über die Verwundeten ärztlich
und pflegerisch zu wachen haben, ist diese Schrift gewidmet. Die ärztliche
Kunst vermag heute in viel höherem Maße als 1870 schädigende Folgen der
Kriegsverletzungen zu beseitigen oder doch zu mildern und um diese großen
Errungenschaften den Schwerverwundeten zugänglich zu machen, hat sich unter
dem Namen „Kriegskrüppelfürsorge“ in Deutschland eine ausgebreitete und
wohlgeordnete Hilfsbereitschaft gebildet.
Die vorliegende Schrift soll darüber aufklären, daß es kein Krüppeltum
gibt, wenn der eiserne Wille vorhanden ist, es zu überwinden. Sie verdient
die weiteste Verbreitung.
Die ethische und wirtschaftliche
Bedeutung der Kriegskrüppelfürsorge
und ihre Organisation
im Zusammenhang mit der gesamten Kriegshilfe.
Im
Vortrag
Rahmen der Ausstellung für Verwundeten- und Krankenfürsorge
im Sitzungssaale des Reichstags gehalten am 13. Januar 1915
von
Prof. Dr. Konrad Biesalski,
Direktor und leitender Arzt des Oscar-Helene-Heims für Heilung und Erziehung
gebrechlicher Kinder in Berlin-Zehlendorf.
93 Seiten. 1915. 25 Pf.
Die Rede schildert den geschichtlichen Verlauf der Bewegung, die bisherigen
Erfahrungen, die Tätigkeit in den einzelnen Bundesstaaten und erörtert
die Stellung des Staates zu der gesamten Heimatfürsorge.
Druck von Metzger & Wittig in Leipzig, 219