Verlag von Leopold Voss in Leipzig und Hamburg.
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Umfang und Art des jugendlichen
Krüppeltums und der Krüppelfürsorge
in Deutschland.
Nach der durch die Bundesregierungen erhobenen amtlichen Zählung
im Auftrage und mit Unterstützung des Preuß. Kultusministeriums,
der deutschen Zentrale für Jugendfürsorge und des Krüppel-Heil- und
Fürsorgevereins für Berlin-Brandenburg
bearbeitet und herausgegeben von
Dr. Konrad Biesalski,
leitendem Arzt der Berlin-Brandenburgischen Krüppel-Heil- und Erziehungsanstalt,
VIII, 316 u. 186 Seiten, mit zwölf graphischen Darstellungen im Text. 1909,
Preis brosch. M. 30.—, geb. M. 32.—,
Das vorliegende Werk bringt die erste, das Deutsche Reich umfassende
Statistik jugendlicher Krüppel. Die Ursache ihres Entstehens war das Verlangen,
der praktischen Krüppelfürsorge brauchbare Daten zu verschaffen, Die Tabellen
geben die Mindestzahlen der. Krüppelkinder der armen Bevölkerung wieder.
Das Werk enthält auch die Grundzüge der praktischen Krüppelfürsorge.
Die Münchener Medizinische Wochenschrift schreibt: Auf das Biesalskische
Buch, das ein Meisterwerk deutscher Sorgfalt und Gründlichkeit darstellt, und
das seinesgleichen in der ganzen Weltliteratur nicht hat, darf die ganze deutsche
Krüppelfürsorgebewegung stolz sein. _
Die Hand und ihr Ersatz
26. Vaterländischer und Kriegsvortrag, gehalten am 10, und 20, März 1915
von Prof. Dr. Robert Bonnet,
Direktar der anatamischen Anstalt in Bonn
29 Seiten mit 18 Abbildungen. 1915.
Einzelpreis 60 Pf.
25—99 Exempl. je 50 Pf., 100 und mehr
Exempl. je 45 Pf.
Schreiben mit einem Finger mittels
des Doppelschreikbringes
Tagtäglich rührt der Anblick verwundeter
Helden unser Herz, die der
Krieg als Opter fordert. Mögen wir
sie in den Lazaretten besuchen oder
genesend mit verbundenen Augen und
Händen oder mit amputierten Gliedmaßen
auf den Straßen sehen, immer
wieder drängt sich uns dann der Gedanke
an die Möglichkeit des Ersatzes
der verstümmelten oder verlorenen Organe
auf. Der Verlust eines oder beider
Beine läßt sich verhältnismäßig leicht
und gut ersetzen, dagegen gelten als
wesentlich schlimmer und gefürchteter
die so häufigen Verstümmelungen und
Verluste der Hand oder gar beider
Hände. Glücklicherweise sind die
Möglichkeiten des Ersatzes der Hand
viel zahlreichere und bessere, als es
auf den ersten Blick scheint. In der
vorliegenden Broschüre gibt der Verfasser
hierüber eine anschauliche Darstellung,
die jetzt jeden interessieren dürfte.