Full text : Kriegskrüppelfürsorge

Die Hand und ihr Ersatz. Von Prof. Dr. Robert Bonnet, Direktor der ana—
tomischen Anstalt in Bonn. 29 Seiten mit 18 Abbildungen. Verlag Leopold
Voß, Leipzig. 1915. Preis M. —.60.
Die Möglichkeiten des Ersatzes einer verlorengegangenen Hand, die glücklicherweise
oiel zahlreicher und bessere sind, als es auf den ersten Blick scheint, finden in der Schrift
eingehende und sachgemäße Besprechung.
Unseren Kriegsinvaliden Heim- und Werkstatt in Gartensiedelungen. Von
Geh. Med.Rat Prof. Dr. Hermann Salomon. Renaissance-Verlag R. Federn,
Leipzig. 1915. Preis M. 1.50.
Denkschrift der Deutschen Gartenstadt-Gesellschaft üuber den Dienst des Vaterlandes
an den Kriegsinvaliden und den Hinterbliebenen der gefallenen Krieger. Erörtert die
Erwerbsmöglichkeiten im landwirtschaftlichen und gärtnerischen Beruf.
Ergebnisse der Kriegsinvalidenfürsorge im Kgl. orthopäd. Reservelazarett
Nürnberg. Verlag Kurt Kabitzsch, Würzburg 1916. Preis M. 6.-Diese
 fleißige Herrn Wirkl. Geheimen Ober-Medizinalrat Prof. Dr. Dietrich ge—
widmete Schrift enthält die folgenden Abhandlungen: J1. Stabsarzt d. R. Dr. Adolf Silber—
stein-Berlin: Ergebnisse der Kriegsinvalidenfürsorge im kgl. orthopädischen Reservelazarett
Nürnberg. 2. Stellvertretender Lazarettinspektor Paul Bernhard: Einrichtung, Dienst—
betrieb und Verwaltung der Werkstätten. 3. Landesökonomierat Maier-Bode: Kriegs—
invalidenfürsorge und Landwirtschaft. 4. Städt. Zeicheninspektor Walter Möhring:. Zeichnen
und Handwerk. 5. Professor Reidt: Die Korbflechtkurse für Kriegsinvalide an der kgl.
Fachschule für Korbflechterei in Lichtenfels.
Merkhuch über die Ansprüche der Kriegsverletzten. Von Dr. Baum. Moesers
Verlag, Berlin. 1915. Preis M. —. 40.
Eine Übersicht über die rechtlichen Ansprüche, die die Kriegsverletzten haben.
Wie helfen wir den Kriegsverstümmelten durch Ersatzglieder wieder zur
Arbeitssfähigkeit? Von Dr. Fritz Sippel, Vorstand der orthopädischen
Heilansteilt Paulinenhilfe, Stuttgart. Sonderabdruck aus der naturwissenschaft—
lichen Zeitschrift „Aus der Heimat“, Verlag J. F. Steinkopf, Stuttgart. 1916
Preis M. 1.50.
An Hand zahlreicher guter und eindringlich wirkender Bilder gibt der Verfasser, nach
einem lesenswerten historischen Rückblick über die Bestrebungen zur Ersetzung verloren—
gegangener natürlicher Glieder durch künstliche, einen Einblick in seine in Stuttgart aus—
geübte erfolgreiche orthopädische Praxis an den Opfern dieses Krieges.
Fünfzig Einzelfälle aus den ersten drei Monaten der Tätigkeit der Kriegs—
beschädigtenfürsorge in der Rheinprovinz. Zusammengestellt von Landesrat
Dr. Horion, Düsseldorf. Kostenlos.
Es sind hier fünfzig kurze knappe Tatsachenberichte gesammelt, aus denen hervor—
geht, daß bei unermüdlicher hingebender sozialer Fürsorgearbeit für jeden Kriegskrüppel
wieder Arbeit und Einkommen gefunden werden kann. Die Fürsorger können auch aus
der Schrift ersehen, wie diese Arbeit getan und wie sie organisiert werden muß.
Kulturarbeit im Lazarett. Zusammengestellt von Dr. Marie Baum und
Dr. ing. Hermann Hecker, Düsseldorf; Abteilung 28 der Zentralstelle für
freiwillige Liebestätigkeit in Düsseldorf. Verlag A. Bagel, Düsseldorf.
Preis M. —.50.
Die Schrift erbringt den Nachweis, daß man die Verwundeten mit den denkbar ein—
fachsten Mitteln belehrend und angenehm für sie und nutzbringend für andere beschäftigen
kann, und enthält die Anleitungen für diese Ubungs- und Beschäftigungsarbeiten.
Unsere Kriegsinvaliden. Herausgegeben von Prof. Dr. Hans Spitzy, Kom—
mandant des Spitals, k. k. Oberstabsarzt II. Kl. auf Kriegsdauer. 5. Beiheft
zu „Streffleurs Militärblatt“. Verlag L. W. Seidel K Sohn. Wien 1915.
Preis M. 2.—
Das Buch ist mit 106 Abbildungen ausgestattet, die dem K. K. Reservespital XI in
Wien entstammen; es enthält eine Sammlung von Einzelbeiträgen und gibt ein sehr an—
schauliches und kläres Bild von der im verbündeten Osterreich geleisteten Arbeit.