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wünschen ist. Einige Gemeinden fangen jetzt damit an, amtlich diese
Zusammenfassung zum Zweck der Verbilligung und Besserung der Resultate
herbeizuführen. Kbenso wichtig aber ist die Aufklärung und Heranziehung
derjenigen Persönlichkeiten, in deren Hände die Krüppel zuerst kommen:
Schulärzte, Lehrer, Geistliche, Kreisärzte, Kleinkinderbewahranstalten
Fröbelkurse, Hebammen,
Wochenpflegerinnen,
die Helfer der
innern Mission, der
Gewerbe- und Wohnungsinspektion
u.a.m,
Wenn alle diese zur
rechten Zeit das in
der Bildung begriffene
Krüppelgebrechen vor
die rechte Schmiede
brächten, durch Zureden
den Widerstand
der Eltern beseitigen,
durch einen Besuch
oder Brief die Mittel
besorgen und später
die Überwachung und
Berichte an das Krüppelheim
übernehmen
würden, dann könnte
man wohl bald eine
Abnahme des Krüppeltums
spüren.
Im Ausland ist
die ambulante Form
der Krüppelfürsorge
weit höher entwickelt.
Typisch dafür ist London, wo freiwillige Helferinnen die einzelnen Quartiere
besuchen, sodaß — wie eine erfahrene Führerin auf diesem Gebiete versichert
— in dem großen London kein Krüppelkind der Fürsorge entgeht.
Dort werden die Kinder durch Omnibusse von bestimmten Sammelplätzen
abgeholt und in Schulen gebracht, in welchen sie von den verschiedensten
Spezialärzten untersucht und behandelt werden, wo sie ein Bad
finden, geeignete Nahrung, Beschäftigung und vor allem Unterricht. Am
Abend werden die Kinder auf demselben Wege wieder nach Hause gebracht.