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kehr der hieronymischen Bilder, z. B. in Cod. pal. 113 (u. 114), Her⸗
mann von Fritzschlar's Leben der Heiligen oder Predigien von
13453 (249), wo es fol. 20 heißt: „Die dritte zit ist wanne der
endecrist kumet vnde sine bottin vnde die sunne vnde der mane sick
vorwandelen vnde dax mer beginnet zuο sturmene vnde die mer
uwundere æ) beginnen zuo schrigene als Jeronimus sprichit;
zweitens aus dem Vorkommen des Anfanges des in Grundr.
S. 4303 stehenden Gedichtes, wie verloren auf dem letzten
Blatte (330) der wolfenbüttler Pergamenthandschr. (Ms. Aug. 4. 253, 8.
13 — 14. Ihd. 4.) von der sogen. „Repgauischen“ prosaischen
Weltchronik 2), also sicher aus dem Gedaͤchtniß niedergeschrieben,
wie die auf dem innern Vorderdeckel derselben Chronik so verloren hin—
geschriebenen Worte von der Würde des Sonntags 3). Jenen An⸗
ns ope ich hieher, weil er Abweichungen enthaͤlt von Grundr.
. 4603:
1) S. Grundr. S. 461:, Alle mer munder
Ir igliebs besunder.
Sollen hulen vnd beren.
2) S. meine vorläufigen Nachweisungen über sie in Spangenbergs
„Neuem hannbpexrischemn Archiv.“, 1825. H. 2., S. 233 — 248 und 8.
383. Ich kenne jetzt zwolf Handschriften.
3) Er h:, (do got) allererst die werlt geschuf
do fsirot er den sunnentae
des sunnentoges wart vnser herre getoufet
des unnentages. do Komen ime die drie chunige
des ιnentages do machote er daz waszer ze Vine.
dez sunnentages chom er giriten ze gerusalem.
des sunnentages do 20 er. —
des sunmnentugose. do chom der heilige geist vher die z2welf boten.
des sunnentoges suln wir irsten an demé iungesten tage.“
Diese Worte stimmen auffallend zu dem, aus vielen gäng', und gäben
Glaubenssachen des Mittelalters zusammengeseßzten, Lucdarius God.
palat. 359, fol. Pp.) Schluß, fl. 88d
„do got disse welt geschuosf do machte er den sunnen tag vnnd
vsf den sunuen tag ward das vollie gefurt von iherusalem in egypten lant
Des sunnen tages kamen im die dri heiligen kunig mit iren opfer
Des sunnen tuges machte vnser herre wasser zu vᷣne
Des sunnen tages erwecke er lazarum von dem tod
Des sunnen tuges sullen wir erston mit lib vnd mit selen.“
Eben so im verwandten Sibyllenweissagung. Aehnlich in Hermanns
v. Fritz lar Leben der Heiligen und Predigten (Tod. palat. 118, Bl. 1646.
vom Sonntage:
„Man beget hute den tace vnser liben vrowen alse di menfliche nature
hbecliben ist vñ geéiniget an di gotlichen nature — vsfe disen tac so
machte got di werlt.“
vñ vffe disen tac so wid' machte her si. wan her wart mensché in siner
muterlibe. I
vffe disen tac hute furte er di iuden vffe daz rote mer.
vñ vffe disen tae spisete her das vole in der wustenunge mit funf broten
vñ mit 2wein vischen.
vñ vffe disen tae starp xe an deme cruce.
vũ vssfe disen tae sal do werlt urgen.“
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