Full text : Denkmäler deutscher Sprache und Literatur aus Handschriften des 8ten bis 16ten Jahrhunderts (Erstes Heft)

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Der turnei von Nantheyæ.

Duo dem von Engellanden 164 Die funne liehtebere
Der herzogs von Prabanden Als obe gegangen were
Begonde im auech zuo staten Kumen Dafuer ein wolken tunkel
Do wart ein turnei vernumen Smaragden vnd kLarvunkel
Daz vor sosherter nie gessaeh lechande vnd krisoliten
Der wapenkleider man do sach dMie wurden bi den ziten
Ir sechin den plan erweichen 165 Setengelt vf den sehilten
Do sehein des fuersten zeiehen Purnierens vaste spilten
Von Brandenburg von keln rot die ritter da mit frier hant
Veæ dem sieh zuo schineé bot Der werde kuenie von Engellant
Der adelar wie hermin .. PEnphfiene do hober eren hort
Do gab aueh lieh(te) beren schin Der eine hie, der ander dort
Von Brunswie des herren schilt 166 zegonde im sicherheite iehen 176
Do z2wene lauwen vf gezilt Auẽh wart in prise da gesehen
Von golde waren in éin velt der kuenie von Penemarken
Daran vil hoher koste gelt Der schuof mit siner starken
Von roten Keln was erkant ferlichen mannes LKraft
Do des heln vs Dueringen lant as in, der werden ritterschaft,
Nit, zwein hoernern silherin 167 3in hohez lop durchluehtie fobein 177
Vnd gaben liehteberen sehin SIr fuorte manigen ritter hein
Sie luhten vnde klungen Juer siner letze bharre
30 wol den (der?) minen zvngen Der kuenic von Nauarre
Daz sie ir lobes niht bevilt GBezaumet wart von siner hant
Man saech des Misseneres sebilt Hie wart ein groz malie erkant
Von golde lieht da schinen wol 168 Vnd ein gestoehee gruelich 178
Dar va geverwet als ein kol Slaha slach! stieh vVnde stieht
Bin lauwe swartz von z2ocel sehein Mit fride wart gedrungen
hHie wart eht aber vnder-ein Duec swert da luie erklungen
Schar vnder schar geflohten CLnd (Von?) der sehilt hoↄꝓzen
Vnd hohez lop ervohten door eine kKonde storzen I
Mit ellenthaften handen 169 Der ander hurt(ec)lichen drane 179
2waz von der werlde landen Der dritte vintlichen rane
Des (was 7) guoter ritterfchafte jiesa Der vierde gruelichen z0ch
Die kamen zue einander da Dar fuenfte snelleklichen floeh
Von den huob sich ein michel staup der sehste balde iagete
Da vielen ritter als daz laup er sbende tuere slagete
Von duerren baumen riset I70 Mer ahte sich da frauwete 180
Richart wart da gepriset Der nuende sere drauwete
huer manigen eregernden man Der z2ehende konde flehen
Abt-ehen ros er do gewan Man lehe (lech) da strenge lehen
Mit bner hant alleinée Ane aller siahte buergen J
Von Brandenburg der reine Helme ab den koepfen wuergen
Vnd auech der Missenere 171 Begonde manie kreftie hant 181
Vil rosse mahten lere Hie wart geruefet Engellant
Wann sie wurfen manigen abe 67. Do wart Prankerien dort ge sehrit
Do wart embloenzet siner habe Vz eime schimpfe wart ein strit
Vil manic werder Pranzeiz GBemachet bi den stunden
Sy. was vf der planiere kreiæ Von Richart ueberwunden
Gesteines vnde goldes 172 Wart allo der turnei 182
We was riches foldes Dac man lin lob sprach vnde sehrei
Verdarp von hoher LKoste da Beide offen vnde stille
Der samit rot, gruen vnde bla Seht wie der kocadrille
Wart sere da gerizzden Vs eime rore springe
Die zimer dié da glizzen Vnd sehof (sebafe) u0o noeten bringe,
Von wunnenklicher varwo 173 30 man sie weidet bi dem mer 188
Due wurden alle garwe Also geschuof mit siner wex
Zefueret vf dem helm Der kuenie das in freise
Mit luter stimme gelm Bekomen die Franceeise
uob sieh da wuefen vnde hraht Aueh het e- maniger vf dem plan
Do wart mit staube also verdabt So rilich vnd so wol getan
Deutsche Denkmaler. 1. Seft. 19