Full text : Denkmäler deutscher Sprache und Literatur aus Handschriften des 8ten bis 16ten Jahrhunderts (Erstes Heft)

gehu

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I1. Von bruͤneczwick der fuͤrste wisse,
Von dem man schribt vnd list,
Dem wart da noch eren briffen
Bnd bereyt sich zu der selben frist
Mit synen knechten an verczeytt)
VBnd scheyd frölichen von land vnd lüder
Wit guͤttem willen, als man vns feyd.

12. Da schyd von land der werde tegen
Vmb yn so winnet jüng vnd allte,
Da wart er auch vnder wegen
Befollen in gottes gewalt
Vnd auch der lieben muüͤtter her
Daz sie syn dae solten plegen
Da mit komen sie an daz mer:

15. Fyrbasz sagent man vns hie,
Als von dem fürsten wyt vnd vil.
Da wart sich bereyd schire..
Eyn schiffman an dem mere eyn kiel.
Daz wart versorget schon mit habe,
Als noch die groszen fürsten thün,
Wan sie fären zu dem heilige(n) gräbe.

1. DAstiszen sie“ von land mit schälle
Den edele(n) fürsten lobesam.
Sie süngen jn gottes namen alle.
Der mit fuͤren sie in daz mere fürbasz.)
Das man vns dar an nit lögen.
Da er, daz grausam wasser“ ane sach,
28 Daz elende sluͤgk ym vnder die auͤgen.

15. Ym wart auch grüssen ) also sere
Vil 4), wol er waz eyn köner helt.
Da er die linden 5) vff dem mere
Sach vff slägen manig falt,
Er gedacht an ere vnd güt vnd ritterschafft
Vnd an den kosch 6) den er hat X
Da gewan er widder manesz krafft.

lä. Da füre er manchen tag ym jare
Vff des wilden meresz straͤme,/
Das er keines landes nye wärt, gewar,
Bisz daz eyn gröszer storm wint käu,
Der dreybe sie alle vff eyn ort,
Da mösten sie also stille ligen
Vnd mocht weder hinder noch fort.

17. Also hilt er yn größem kömer
Vnd riffe got getrülichen an,
Einen wintter vnd eynen somer,
Bisz daz yn alles da zu ran
Spisse vnd küste?z), als man vns seyd,
Vnd ym auch alle syn knecht vertuürben
Von gröszem hunger vnd auch leyd.

M unverzagt, S. 48, 1. 2) Schlechter Reim. 3) Grausen. ) Wie. ) lun⸗
dreeMerhden Eben so stehts im Orendel u. s. w. c) In V. 10 keusch.

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