Full text : Denkmäler deutscher Sprache und Literatur aus Handschriften des 8ten bis 16ten Jahrhunderts (Erstes Heft)

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Das Gedicht schließt sich an den aͤlteren Herzog Ernst, Bran—
danus u. s. w. Die anderweitigen Behandlungen des Gegenstan⸗
des stehen bei Buüsching Volkssagen, Märchen und Legenden.
Leipzig 1812.) S. 213 — 242, mit Nachweisungen S. 440 - 4513
in der Reichardischen Romanenbibliothek Th. VIDI, S. 127-130;
 in Fülleborn's Nebenstunden (Breslau 1790) St. 1. S. 28 —
32. und daraus nebst der Weise (aus Puschmann's Gesangbuch *)
durch Büsching in der Idunng und Hermode v. Graͤter (1813,
Musikbeilage N. 3. 3 Görres Volksbücher S. (0—-903. und S 2213
endlich auch Beyfschlag's Beiträge zur Geschichte der Meister⸗
sänger (Augsburg 1807. 4. S. 145.) und Hagen's Grundriß. S. 185.
Das von Reichard mitgetheilte oder ausgezogene Lied hatte in
seinem Anfange vielleicht unsern Texi vor sich. Es beginnt:

Man sagt von starcken helden
sie seyn zu preisen hoch
bdarum so muß ich melden
von einem herren auch. u. s. w.

Das Stuttgarter Gedicht hebt also ant
(roth) Hie hebt sich an ey(n) buch von
b viern Wn hern dn Bruͤnezwigk
als er vber mer füre. 1)

(24) Ia.

MAn sagt vns hie gar offenbar.
von groszen fürsten vnd von herren
Wie die hand vor manchen jaren
Geworben vmb wirdickeyt vnd eren
Bnd hand her sücht fille fremde land
Als durch abentürwer willen
Als ich uch hie wil thün bekant.

2. VOn eynem fürsten lobesame
Der het land lüde ere vnd güt
Vnd ist genent mit dem namen
Von Rruͤnyezigk eyn edles bluͤd.
Dem kaäm in slaffes drämen für
Er solt daz heilige grabe besüchen,
Als ich von den alten höre.

6b. Eyns nachtes lagker an dem beth
„Als by der liebsten fraüwen syn.
Er sprach daz ich nu allesz het
Vnd vff erden ist wer alles myn,
So wer mir zijt vnd weyl lang
Solt ich alfo stille lygen,
Wan het ich lopp ereé vnd auch danck.

4.

Da sprach die fraüw gar dagentlich
Edeler fürst vnd auch herre,
Blibent hie bye vwerm rich,
Ir habent güdes gnück vnd ere,

) Samm lung külr altdeutsche Literatur: I, I, 165 u. s. w.
), Daruher im Bilde der Herzog und die Herzoginn auf Stuhlen, unter
ihnen im Grase der Löwe.
Deutsche Denkmeler. I. Seft.

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