Full text : Denkmäler deutscher Sprache und Literatur aus Handschriften des 8ten bis 16ten Jahrhunderts (Erstes Heft)

t

vor in al da begraben wart
biz ße ir reiné walleuart
vber mer volanten
vende auch her wider wanten
aber nuo gein ortrant
Ase yeh die stat ist .e. genant
Das sie von gode erwelten
Irn herren sie enthelten
Mit ein sie sKeh berieden
Daz sie liezen sseden
dSie namen daz gebeine
Olar vnde alse reine
wiæ alse ein geuallen sno
Nach gar dugentlicher. e
Die réinen pilgerine
maulsiten in in sehrine*)
beslozzen wol bewunden
ruo disen selben stunden
ain soymer sehone was beroit
Der iz mit grozer sehonheit
heim z2u lande wider druog
ein eruce her an formen —D
Jemachet wol in allen fliz
CGrrr von silber lodeg vndo wia
Sezieret mit gesteine
Nach cristenlicher meine
ODber offer laden stunt
wie godes frunde gerne dunt
Des —— sie gereide
Daz cruce dureh geleido
Daz man da bi e
wie man shie cristen nente.
va nuo die lobesamen
zu ruowe nahtes quamen
da das sie wolden bleiben
lr muodekeit verdriben
ln stede vnde auch in veste
Da sazten sie zu reste
Da- lobelich gebeine
Des werden fuürsten reine,
in die kirehen ber naut
Nach grozen eren uober daht
Mit eüme baldekine
Die werden pilgerineo
begutten sa bequame
wirauch vnd ihymiane

Bie lezen kerzen —X
ruo disen selhen sachen
Die luhten vnde branten
vil luode sse besanten
Die guder side waren
Die Folten vor der baren
Wachen dirre liche
—A

Spalte e (4 Zeilen fehlen):

Pas drieben sie hiæ an den dag
Ir kein 200 ruwe nider lag
vnz an die morgen stundeé“ fruo
bia man zuo misse luote nuo
Die sang der prister vñ Ias
Da bi die massenie was
Die gnade sie enphiengen
n andabt si beghiengen
Iso gar iobesiche8
Den werden fuersten riech
UVit ganzen druwen vnder ien
die öppherthin vnde fuoren hien
In godélichen gnaden
Daz selhe sie nuo daden
aller stede gliche
Mit dirre selben liche
vas endes sie nuo wanten
Ioeh sider me gelanten
wa sie bi disen stunden
Soliche stifte funden
Da samenunge waren
Da lieézen ie die claren
einen heren baldekin
Daàoe solt der samenunge sin
u pristerlicher wede
Des fursten sel gerede
Da mide nuo daz reine
Des fursten her gebeine
Vach der stede irberekeit
Gedecket was vnde uber leit
ey wie her gewisse
was diz begangnisse
ↄoy wie selig auch die man
varen die idrugen an

*) Es sey hier gelegentlich erwähnt, daß das Gedicht von „Gottfried v
Bouillon“ (Grundriß S. 199, 4.) Cod. Vindob. N. AIs —E—
den Stellen, die in Schlegels deutschem Museum, Band C(1813)
S. 72-76 von Kopitar mitgetheilt sind, mehr ein Gedicht vom Land—
graf d I een endalten scheint. Luite stehe ferner in Hor—
mayr' erken, Be S. 279- 286. Das Gedicht schli i
Ludwigs von Thüringen Tode: di shlleht auc mit
„Als Landtgrave Chunrat
Da⸗ gebeine in gemachet hat
Des herre hertzelich
in eins hofsen lustielich
Als er des gedahte
Deu turæan —8 er· bhrahte
eu landses frowen Bli-ahet ?c.
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m.