Full text : Denkmäler deutscher Sprache und Literatur aus Handschriften des 8ten bis 16ten Jahrhunderts (Erstes Heft)

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Min gengae wider fiin
wie daz den luden wuorde schin
Sa muste ich weiagot aller stede
Mit worden sten zuo wider rede
auch wizzet lieben sund' wan
Mohte ich niht ander wege han
Da mide iech mich ernerté
Noch dan ich mich erw'teé
Mit ettelichen funde
Die nasen von dem munde
wolde ich mir selber sniden
Sa daz mich muosten miden
Durch v'“tellede alle man
Die mich Feseben vmmer an
Nuo hiez der werde bishof
der disen namelichen hof
z2u babenberg also besas
Dio frauwen suñder allen has

Spalte e (4 Zeilen fehlen):
Offe eine burg iesa zu hant
Die was sich bottenstein genant“)
vnde alles ir gezunfte
waz an der frauwen kunfte
Mit ir 2u wegeuerte sehein
Die solden nu zuo hosftem stoin
bliben wirdecliche
Sa lange biz der riche
bifehof feh bedebte
war er die frauwen brehte
vnzn er sie mohte geben
an ein minnenelichez leben
eime edeln fuorsten z2u der. 4
was sul nuo lange rede me.
Druren aber ke began
Grozer leide sie gewan
Des h'ren wille iésa zu stunt
was ir aber worden kunt
Sa sie des bishoues muot
ieme v'nam die frauwe guot

ga Bo ie me hedruobet wart
—AAA
Leides ruwe sie heroch
Zuo iungest nuo die reine ssloh
Tuo godeélichem droste
Der he vil dicke erloste
ln veterlieher gude
von leides vngemude
Sie bat in druweliche
Daz er in mildecliche
Naeh sinre suozen gnade
Des heiligen geistes rado
In veterlicher guote.
Ir kushekeit behute
Die frauweẽ wart ieso erlost
le z7u der godeliche drost
bi dirre selben stunde
keren nuo begunde
Der seleeclichen réinen
—
nuo drostlicher froyde
zuον „vuunenclieher goyde
Ir druren er auech wante
Der bishof nach ir sante
Daz si Kkomen wolde
vend is niht lapen solde
aber vmme ein seleg werg
wider bein zu babenbers
Da ße der herre schone hieit*)
Irs selbes willen sie nuo wielt
als ir der oheim hangete
Nieman sie nihtes drangete
Vernemet waz nuo me Geschach ***
als ich der rede cquee. vericeni
der ich niht wol gelwige
von fursten Ioduwige

Spalte d (a Zeilen fehlen):

Sin werde massenie
vie der fuorste frie

„Vergleiche mit der hdanzen Stelle die parallele in dem gereimten Clisa⸗
hethleben bei Menken e—, Germ.) 2, S. 2079-2080; die
leßlen obigen Worte mit „Vnde ob er ir lyst Boteustein ete. Jenes Ge
dicht hat gewiß die Quelle des obigen vor sich gehabt. Der Vang des
Ganzen ist ein und derselbe.—
»*) Vergieiche, von hier an nun beide Handschriften. Obige
—38 ist mitgetheilt aus der Darmstédter, in Diutiska⸗J—
S. 425.
*«) Vergleiche die Darstellung bei Menken a. a. O. S. 2079- 2080. 9. 20:
„Wy dy grauen vnd hern nach der meerfart Lantgrauen Ldomigs ge
beyne 2u lande brachten vnd zu Wartparg erlichen begangen wart·
duf Ais nu dy meéerfart ein ende genam: Vnd das vosg wieder in
Apulien kaem. Da grub man vf des lantgrauen grab: Vnd soet das sleiscl
α a. Das noch nieht gar was verwesen: Darnach wart es zesambne
gelefen Pasfelbig gesotton weys gebeyns: Vnd gestosfen in eime laden
rFeyne, Vnd das fourten mit Ine seyne man—