Spalteeée.
verderbe des fleishes geilheit
Des hesligen geistes hitze
veriagete in vnwizze I
D (es s)lafes. vñ ir guod gebet
— —ir gewizzen det
—Ÿe gab in aller meist
— —e wer ken volleist./
Nu hort ein luotzel furbaz
wie dise clare frauwe sase
zu des fuorsten di/se
anders vil gewisse
Danne andér hohe frauwen duont
—X
Sie wolde ie bliben deihaft
lr vil gedruowen mahelhaft
Des si in allen zitin
Saz an irs herren sitin
allein sie doch mit vnstaden
Dickhe was al da beladen
Mit gebresten vober drat
Ir bisiter meister Cuonrat
Der sie nach guden dingen
Geistliche solde twingen
Nach godelicher Kuntte
Doch mit irs wirtes gunste
—1
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Spaltead.
Zliebe vnde wone —
hunger mal sie dieke
vñ auch von dorste sm—
Da⸗- waz allen doch ein wuht)
Ir ghing vil naher die geshiht
Daz ir iungfrauwen sazin
en druneken ioch enafgen
Hie vmme sie leide me ensieng
ven daz si selber aneghing.
Der fuorste soleg vnde guot
hatte auch wol Tolichen muot
Daz er daz selbe dede J
ob er die uolleist hede
Nu muoste er schuohen aller stede
Des idewicczes hinder rede
er hatte aueh seleclhehe ger
Hulfe ime got da zu dac er
ille vnmace wolde ergeben
vnde vnfrideliches leben
Vach godelichen eren
woldealles vmme keren
Die frauwe fragen nuo began
lie knehte vñ auch ir amétmä
vanne da spise were
Reino vnwandelbere
Blattil.
Spalte a und Spalte kbleiben hier weg, als fast ganz ver—
letzt. Jene (a) beginnt (nachdem 9 Zeilen fehlen) mit den Reimen
-ve tro, gelich: —talte siceh, —fte: kuonfte, —auwẽ gieng:
-one enphieng u. s. w. und endet mit —ber gir: get ir, leide: —eide.
Spalte b beginnt (a Zeilen fehlen):
— lieh er iehen kan
Da ieh den mut also gewan
Nach sime willen ebeñe
ln Kuosher wis z2u lebene
loch bi mins wirtes libe
Sa daz ieh wiedewe blibe
Daz icht der gluohede sicherheit
veriach von herzen lut'keit
Mit in gemahter minne
keinre vnsteden sinne
Des ieh zuo sinre gnaden sol
Hoffen. vnde weiz“auch wol
Daz ieme were vnmuogelieh
ob er niht bedehte mich
In/ mildeclicher guode
Daz er mir niht behute
Vach veterlicher gnade
vor allerleie rade
Der lude manegualte
) Strich der Handschrift.
Dentsche Denkmäler. 1. Zeft.
ende aueh vor ir gewalte
Min vrerwelten Kuoshekeit
Der ich in steder sicherheit
p'iehen willeeliche han
Viht of abegenden wan
loch mit vnderdinge
An minse frunt geringe*)
Dbe iz si dunké wolde guot
Min frier vnbetwngen mut
reriach in ganzer sicherheit
sStedeclicher Kushehkeit
in godelicher ere
vuo haldene vmmer mere
alse obe is geschehe not
ob ich mins frundes dot
Geleben vmmer solde
wie daa nuo ieman wolde
Mieh verloben zu der. e.
Da muosteæ weizgot vmmer me
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