Full text : Denkmäler deutscher Sprache und Literatur aus Handschriften des 8ten bis 16ten Jahrhunderts (Erstes Heft)

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170. In ainem nupawm i kamen Gefsogen kKom ain regen wurm
Si begunden der hrichen pameι Den hab den aller grösten sturm
Der ophel si niht funden Mit aim igel der wan plo
Die, morcili waren verswunden 200. Herx Düetreieh vwon Pern
175. Si hegunden ruben graben . sehor
Vnd saben dort her traben Durch ain alten newn , wayen
Ain des div hawt war Herr Hildeprant durba kragen
Im waz laid vmb da, grap 5 Herr ERkKk durh den schüczel kreben
Er sprach Lat ewr krebsn sein Ohriembilt verloz da ir leben
180. Der slachs ist aller mein 205. Daz plut geu Mauinte
Heb auf vnd trax ler Vas olt Kawm entrarnrnnn
Finiseeien waliteln in sal J . Des leibs er sieh verwal
Nu stugen si gen Hoy — Sibemtcenen. woliteln in sa..
Do krôch dort her von Troy As do,-der streit nieht end nam,
185. Der schönst fal lidrein 210. Ain mülstain vhr mer swom
Ain tawb vnd ain enspin Zu dem wurm vnd zu dem 181
Ain hamer vnd ain kra Er pracht mit im -wen strigh
Ain wammes vnd ain pha J J 54 ain künen plaspalk. 52
Die sprungen vber ein turen Der im alls sein vihé mallt
190. Do ßkudeén Iuden lut verluren 215. Der verwundot ain stamph⸗
Vnd spilten mit dem gens kragen Da von Helain snek ramph
Gort ich ain maisen sagen Von dannen vbr tawsent meil
Aus praten ainen seiden span Er kom dar mit eil
Den tet sein muter in den pan Vnd fahtdaa der harnasch sein
195. Si Sprah nu lig vnd rak 220. Wart ain glesein vingenlein
Selcelui waliteln in suk. Vnd paiz, im ab den nax
Aclitceiiei wachteln in sk.

170. In ainen —. — 183. S. Grimm's dentsche Sagen J, S. 442 — 185.
S. v. 74. — 186. ekselluꝰ oder an-pin (anspwen) . Oder. unsposliĩnm?
Famer? — 189-190. Diu sprungen Sher einen dorn, Du sTdes Iuden hùt
i wo sie des Juden Haut in Verderben gebracht hatteni. Bezie⸗
hung auf ein bekanntes Märchen (GGrimm Märchen N. 1103* vglt III,
200ο. S. Altd. Wälder UI. S. 267. - 208 Lies:
Hex Euiken d. d. seh. kr. d i. Schüsfelkorb. Schwäbisch noch Araebeim, (gräbe,
lræpe, kreben); Bischöfl. Würzb. Verordnung „übér den herbest“ (Cod.
herbip. 252, c): 8welehe wingartman on des herren wiznende deseine
 bere heim treit oder zechet getragen der git ie von dem sreben
oder hengelen seht-ig pfennige.“ V. Ruechkeraebe (schwäb.)“ Tragkorb
quf dem Ruͤcken getragen — 210. S. Heidelb. Jahrd. 1826, N. 760 S. 1215 - 15.
Zu V. 4. Die hier genannte Hdschr. des Sagcsenspiegels zu Goörlitß
ist für die Geschichte der Entwickelung des Neuhochd. aus dem Mit—
telhd. wichtig. Sie hat sogar an dem oben angef. Ort schon ein Bei—
spiel einer Zusammensetzung mit ungs, doch wohl das altefte (sie ist 1387
geschrieben!): II, 22. Gl. „„wit siner ynnunge“ gesellin mag mon einen
ttüchin nngis man ubireczugen der Sache ete.“ Ebenso III, 59;
Gl: „weg er denne di, stat begnat mit, im sunderliebin rechte und
—mes ute. Do habin sij reoht an““; Weichbild Artic. XLIV. Gl:
„soõ gen czusammen alle hantwers itsiche ut ir geldehaus und uor-Fechésnen
 nungis buse. vnd irwelin in czwene nungis meister (auch in
d. Ausg. v. 1557, Budissin. Bl. 72, b jnnungs buss, Innungs meister) -—
on bawerlien und von ynnια meιννν.. So hesehin deénné di
nnungis meister ir hantwerg gnosin“ — „daz hantwerg und di gemeine
ii αeεν äan aile deß bantwerlis αιναιö lute (Bud. Ausgabe!:
is ves vandwerüs junungs leut) Lein hieb nieh czu den benken c5α sla
hinde (slugen). Selbst — scα—tis &GS. VI, A1. Gl. „Vnd dorumb so ist
eigin/chusti s récht non im nicht ufkomen.“' In der entsprechenden Stelle
der Glosse zu Weichb. Art. II. h. es: „und dorum so ist eigiusehcft recint
en n Tomen““, Keine mit — neitis. Die — gvels u. ions sind
ihr unnabglich. V. — Wie stehen G. Stutts. (Graff 2, 1): hundes fliuge
cinomrsa), mistes hufen (terquilinio), Sl. Pnevir., Lwetl Vindob.
hundef fHega, hirzi/-zunge, hireiswra; ranichesnabil, woluesceisala
Woluesmalich, rindispunga; heristrare, ———
herge, hierberge; hanisfuen; lantman (patriota) — — —

BA