Full text : Denkmäler deutscher Sprache und Literatur aus Handschriften des 8ten bis 16ten Jahrhunderts (Erstes Heft)

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10. Vf dem kumpust berga 28. ewu mwaenel in den eh. —
putter unde twerge Deo riten unde quamen
Span er do vil manchen tae Zu dem nummerdume namen F
Ein mauchtel in scil Dasz ist iensit mantages gelegen
Sin muter die hiez? Oott do saz ein stoltzer, junger Degen
15. eine tasche und eine sehrotto 30. Wol gedakt us hewe 525
Truc sie an der linken siten —V —
das bi den geriten Waæ sin antlut⸗e geschassen
Nie sulehes uber wer was kumen mit einem loter pfaffen
einen turney het sie genumen Was er der mine ver⸗ rochen
20. Gegen dem lunige von hindert da 35. daz er in sechs *8
under ougen und andersa Eines schonen baibes gelaaa...
Was sie mit gutem baste dri muchtel in den vα —
Ien zeunet harte vastfte Dos lant i an vier starke wide
Irs libes sio vil chone phlao Zu himel gebunden und durcu vride

I0. An dem kumpost perg. — Wurzb. Cod. Kochbuch. fol. 264, e):
„Ein cumpost von wissosn —A machen einen
umpast fon suren wiseln. de e sur wiseln vnd brech die stilo
abe. vñ siede sie im eynem hafen mit ir eigin brue. vnd Frene sie
gesieden so schüt sie vz vnd laz sie kKueln. vVnd slahe sie durchb ein
tuoch. vnd schüte sie denne ing einen hafen der gebichet si vud schũ⸗
die yrsen drin. vnd menge sie mit honige vnd tuè galgan wurtae dor,
ynder gestrauwet der e— ⸗ehant ezzen vil der laa ane wurtae.“ —
In einer Paderborner Heberolle v. 14. Ihd. (Wigand's Archiv f. West⸗
falen, J. 3, 8. 32)3 1kKkare humpeste eft sypollen, eff erwitten, eff
bonen, appélen, beren, pmeꝑ. Preuß. thüting... ist Kumst, Fomeν,
eingem achter Kohl, Weißlohl, Sauerkohl; litthau? bopusta, Aus Go
positum? M. — 11. uttera twerg. — 12 Span er manigen talt.
— L. Des m. hiexn Otte. - 15. Ain tesch, as- ein rotte Garfe? v. 101).
T 16. Pruc si an der seiten. 17, D. p. d. selben æ 18. Solhs
vber mor nit was komen. — 19. Si nhet ain turnay gnomen.
Nindert da. — 21. Vnder des a. v. 4. 23. Getzawnet also vaste.
Warum geæbümet, Wakkernagel? S.v. 41. M. — 24. Irs Ieit (st. Ir IMhes)
gaur schon plak. — 25. wachteln i. den s. 96. D ritens vnd k. -
27. Gen Mimmerdum namen. (falsch gelesen st. Nummerdum?) d. i. in
nomine domini amen,; oft 3. B. Cod. pal. 313, 94b: Numer dumen
Ihesu erist! Gr. Rosengart. 725 ꝓumer dummer amenm. In der Berlin.
Hdsch. Aser. germ. N. 262. Pe 48.) hochd. Eneit des Heinrich von Veidef
sagt Lavine In nomin e i mir geschehen ins kvraen stynden aa,
ih eneas han gesehen. ia enpfinde ieh wol der sunden.“ V. - 28.
ist ain halb Mentags g.„Vot. Parciv. 109. 6. 1216; Ulr. v. Zezinch. Lan⸗
Flat: 2644. (Wien Hoͤsch.): von dem nehbsten mountage. V. 29. Da
a. j. st. d. — 30. Gedret Schon duse kleyen. — 31. Rech tals ein — 5.
S2. War er vnder augen geschaffen. - 33. M. Am lôter phaffen.
Br. Berhtolt: der loter (altnord: lodαα. nequam) und der spilman, loter
und gumpoeliuto, wie loternolæ (Cod. Argent. A, 94. 18 ) gumpelman,
 gumpelspil, gumpelwisse (D. 8.) gumpelher. (Earief.y, ⸗umpelmer
(Cod. Guelfb.gi, 5. M Aug. fol. Schluß.) M. — 34. W. e. d. mum
V. — 36. Dar nun ains kalbe gnas.
37. W. hat hier noch: Den Krebs traib er ans grat (: gnas)
Das er den (der) swalhen Plak.
Drey wahtela in den sax .*
8—39. Das land ist durh frid: An himol tepunten mit wid.
deutsche Don kmaͤler. 1. geft.