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Der Stuttgarter (Zwiefalter, Elwanger) Codex enthaͤlt alle
Bücher des Alten und Neuen Testamentes: oft wird Beda angeführt,
dann Rhabanus über die Bücher der Könige ꝛc. Er enthält an 600
GBlossen. Die „Expositio Nominum Bibliae? gehört in's 11te Jahr—
hundert. Der Coder hat noch das eigenthümlich geschwänzte 5, das i
oͤfter gestrichelt (silua uel bise) ete.
Dasselbe Glossar, mit faft mehreren, nur nicht so gut geschrie—
benen (aus früherer Vorschrift abgeschriebenen, deutschen? Erklaͤ—
rungen stehet auch in CodéXxx Monge. Pmerunm. F. LXXXVII. 40
membr. secul. 12 et 14. fol. 125 — 103. 2) Vorn im Coder stehet 1)
liqunicii „Glosale sue deriuaciones maioreα nach dem Alfabet.
Darnach Bl. 11604: die lateinischen Benennungen der „Vala vinaris,
rasa aquatilia, De nauibus, De partibus Nauib, Instrumenta nauis,
de proprietatibus ferarum lihre Art zu schreien; bekannt und oft wie—
derkehrend), De volucribus in den bekasnten Versen (.Accipier
nisus capus adque ciconia picus ete) wovon nachher, De phiosophia,
Proprietates oleram (von hiet an die deutschen Glos—
en dabei, vom uaten Jahrhd.), De vtilitatibuß, De Avibus, De
piscibus, De Canibus, De équis u. s. w., bis Bl. 119.
Dann folgt (bis 1244): De diis gentium von Isidorus, endlich
1254) vom irten Jahrhundert „Glossau in hon3ũ etαιν, —D—
Desiderii mei accepi litteras desideratas. et reliqwas, d. h. die
Vorrede ist nicht ganz, da. Die deutschen Glossen haben wunderliche
Schreibfehler, 3. B. phal ster (pavimentum) cinolao (vrersaum, 130),
incarint (fundibulariis), houtpiloche (capitio), hulsiwer (sicaj,
upurera (purpurea) u. s. w. — U —
Dieselbe Sammlung ist abermals vorhanden in Cod. monac. Emnerom.
.7. membre 80 Jeculi 183i, sol. 74 83. ——
Der Stuttgarter Coder hat eigne La utverhältnisse: 4 (lact)
(léra) (bise) 6 (bôle) u Eirûz); ov (rephorn, groenspeht) neben
(fasihszn, nvt) 3ei (iseigida, sceinka, diefes auch Cod. Monac Emneram.
F'. LXXXVII.; Sceinchit, brotbeiccerin, flozsceif, keirtisine,
reindon, ßyweirtande) eo (leocnzin, sirmæeotin neben uirmietton, sioe
ila, kiweorota) ed (eugal) e (ananeganten); ph isphogil, wolpk,
ielhhe) or, on (gwntan, wrm) conr (floccho, lecchis; nahteguan,
nahtegila; darama, haramo gl. Augu/te darma, harmo) u. sw.
Die Glossen stehen meist neben dem lateinischen Worte geschrieben,
venigere darüber.
Der Coder enthaͤlt noch andere Glossen, die ich sogleich besprechen
verde, nachdem ich zuvor noch eine andere vielleicht auf gute Spur
uͤhrende Notiz aus demselben angeführt haben werde.
Auf jeder Seite des Coder oben und unten stehen naͤmlich je
wei Verse des lateinischen Cato.—
Von anderer Hand:
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) Diese werden hier mit Muoden Elwangern, wo sie gleichlaufen, z. Theil
beigedruckt; die uͤbrigen, hinten nach? T. bezeichnet die ÄAuß sbuͤr—
fe r, Gl. bei Braun; Wden Weingärtn. Eob. in Graffs Sialet, II,
7 453.
Deutsche Denkmäler. 1. Zeft.