Full text : Denkmäler deutscher Sprache und Literatur aus Handschriften des 8ten bis 16ten Jahrhunderts (Erstes Heft)

immer gern geuͤbten, Abschreibens fuͤr Freunde kuͤnftig uͤber—
hoben zu sein.
Von dem Mitgetheilten und dem, was noch mitgetheilt
werden wird, ist noch nichts gedruckt worden. Das Meiste
ist sogar der Oeffentlichkeit wenig oder noch gar nicht be—
kannt. Ich gebe, da es zugleich meist Unica sind, möglichst
treuen Abdruck der Handschrift. Darauf kommt es fuͤr
Schrift- und Sprachkunde an, )
Die Fortsetzung des Abdruckes der ganzen Straßburger
Handschrift, aus der N. 1J (Lampreht's Alexander) entnommen
ist, erfolgt in ferneren Heften. Die Einleitung zu N. JI(S1—15)
nimmt zum Theil Manches wieder auf aus der angefuͤhrten
Beurtheilung von Graff's Diutiska in den Heidelb. Jahrb.,

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) Bei N. J (Kampreht's Alexander⸗-⸗Leben. S. 16—75) habe ich nur
die wenigen Abkürzungen der Handschrift aufgeloöst (um so
mehr, da Graff J, 308 -310 Probe giebt) und einfache Unterschei—
dungszeichen dem alten Punkte hinzu gefügt. Die Abkürzung uñ (das
bald für ande, bald für und steht) hab' ich wegen des engen Dru⸗
ckes gleichförmig bei diesem ersten Abdrucke in Unde aufgelbsst, welches
daher nur das uñ graphisch vertreten will. Die Enge des Druckes
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werden: es konnte auf geringerem Umfange mehr gegeben werden. —
Wegen des engen Druckes loste ich in N. J. auch die Doppel—⸗
Vocale auf, erhielt sie aber durch Cursiv-Schrift kenntlich: vo vertritt
d, ouv das J. Diese Auflösung sollte nur bewahren, wie sie sich fol—
gen, d. i. welcher Selbstlaut darüber steht. Für iv (⸗- vobis)
fand sich der Setzer erst spüter das Auskunftsmittel v¶ neben iv und v. —
Durch Cursivschrift hab' ich ferner andre Schreib⸗ und Spracheigenheiten
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rend) vergewissert, statt des störenden sic. Eben so auch seltene oder eigen
gebrauchte Wörter ausgezeichnet, um sie dem Auge leichter wieder zu
finden. Lesung verwandter Gedichte gab dabei oft den Anlaß. Endlich
sind fehlende Wörter in Klammern gesetzt, meist nur, um ihr Feh—⸗
len anzudeuten, nicht als müßten fie unbedingt eingefügt werden. —
In N. II und N. III (S. 80) u. s. w. fiel diese Noth weg, weil hier,
zus anderen Grunden, größere Buchstaben genommen wurden.