Das Hauptgebäude lagert sich U-förmig gegen den Wald, in den eine hochzeschüttete
Rampe in Höhe des Erdgeschoßes hineinführt, so daß die Kinder aus
der Turnhalle, den Speisesälen und der Schule ohne Ueberschreiten € iner
Schwelle ins Freie gelangen können. Auf der Mittel-Rampe werden Kastanien
gepflanzt werden, die beiden tief gelegenen Seitenhöfe werden in immergrüne Gärten
verwandelt. Das Erdgeschoß enthält die Kesselanlagen für die Zentralheizung und
Warmwasserversorgung, die sehr geräumige Küche mit ihren Vorratsräumen, die
Werkstätten für die weiblichen (Schneiderei, Wäschenähen, Strickmaschine, Weben,
Klöppeln, Handarbeiten) und männlichen Handwerker, (Orthopädie-Mechanik, Ban-Jagenanfertigung,
Tischlerei, Schuhmacherei, Schneiderei, Schloßerei, Buchbinderei).
Ferner ist im Sockelgeschoß die Hydrotherapie, Vorratsräume, Wohnungen für
das männliche Personal, ein Ausstellungsraum für unsere Erzeugnisse und ein
Leichenraum vorgesehen. Von der Kellersohle führen außer den zahlreichen Treppen
'n jedem Flügel eine schiefe Ebene bis ins Dachgeschoß, sodaß die Kinder, da
Schwellen in dem Hause überhaupt nicht vorhanden sind, von überall her ohne Benutzung
der Treppen ins Freie gelangen können.
im Erdgeschoßistdie Schule, ein großer Zeichensaal, ein Liehrmittelzimmer,
ein Amtszimmer für den Erziehungsinspektor und 5 Klassenräume, das Burszau aus
3 Räumen bestehend, Amtszimmer des Verwaltungsinspektors, das Direktorzimmer
mit einem Vorraum, ein Aufnahmezimmer und. das Amtszimmer der Öberschwester
Blick durch eine
Schneise auf unserm Gelände. Links schimmert die Waldwiese durch, die mit
Sandhaufer, Planschwiese und Liegehallen versehen werden soll.