Sammlung Hans Würtz
Das Heilpädagogische Archiv hat das sogenannte „Hans-Würtz-Archiv“ als Schenkung von der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation e.V. erhalten. Hans Würtz (1875–1958) war Erziehungsdirektor am Berliner Oskar-Helene-Heim, einem sog. „Krüppelheim“, das sich ab 1914 in Dahlem zu einer der größten und einflussreichsten Einrichtungen für Menschen mit Körperbehinderungen in Deutschland entwickelte. Hans Würtz trug bis zu seiner Emigration im Jahr 1934 eine ca. 5000 Abbildungen und mehrere hundert Plastiken umfassende „Krüppelbilder und -plastikensammlung“ zusammen. Die Sammlung befindet sich seit seiner Emigration – fast vollständig – in Prag. Zu den Beständen im Heilpädagogischen Archiv gehören zum einen ca. 3000 Glasplattennegative (ca. 1930), von denen über 1000 restauriert und digitalisiert wurden. Die Fotografien zeigen in erster Linie Bilder der Würtz-Sammlung. Darüber hinaus umfasst das „Hans-Würtz-Archiv“ private Korrespondenz, Handschriften sowie eine kleinere Sammlung von Bildern, die in den 1950er Jahren, teilweise noch von Würtz selbst, zusammengestellt wurden, da die Originalsammlung als zerstört oder verschollen angenommen wurde.
Nicht alle Teile der Sammlung sind frei öffentlich zugänglich, da die Bearbeitung der Digitalisate noch andauert und insbesondere rechtliche und ethische Kontexte noch zu prüfen sind. Die Einsicht in Bestände mit beschränkten Sichtrechten ist auf Anfrage möglich.
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